Mein Hochbeet – urbanstyle

Ihr Lieben,

es ist soweit – ich habe mir dieses Jahr mein erstes eigenes Hochbeet zugelegt und auch schon die ersten, noch zarten Sprösslinge eingesetzt. Frisches Gemüse ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil meiner LowCarb-Ernährung und was kann es da besseres geben als dieses direkt im heimischen Garten, oder in meinem Fall dem Hochbeet auf dem Balkon anzubauen.

Voller Enthusiasmus hab ich mich also aufgemacht: Hochbeet gekauf, Hochbeet aufgebaut – check! Hochbeet befüllt … hmm das ging nicht ganz so schnell. Klassischerweise hat so ein Hochbeet einige viele verschiedene Bodenschichten, die für den hohen Nährstoffgehalt im Boden verantwortlich sind. Eine Schicht Äste, Zweige, Wurzelwerk werden mit Rasenschnitt und Küchenabfällen bedeckt und diese Schicht dann wiederum von Kompost, Blumen- und Gartenerde. Da mein städtisches Anwesen, oder genauer gesagt meine Wohnung nicht über eine englische Parkanlage oder anderen Großgrundbesitz verfügt musste ich vor allem was den Kompost und den Rasenschnitt angeht Abstriche machen.

Meine Lösung: Das Hochbeet – urbanstyle.

Auf Kompost, Rasenschnitt … habe ich für mein Hochbeet verzichtet. Die Äste habe ich mir bei der Baumschule meines Vertrauens organisiert. Hier konnte ich tolle Überreste eines Pfirsichbaum ergattern (Obstbäume eignen sich super, da diese noch schneller verrotten). Diese Schicht Äste habe ich dann einfach mit herkömmlicher Gemüseerde bedeckt – et voilà Hochbeet befüllt: check!

Hochbeet_Blog_aufbauJetzt konnte es dann also endlich ans Bepflanzen gehen, doch auch hier gilt es einige Hochbeetbesonderheiten zu beachten. Damit ihr euch nicht ebenfalls den Kopf darüber zerbrechen müsst, welche Pflanzen in welchem Jahr und in welcher Kombination angebaut werden dürfen, habe ich euch die wesentlichen Informationen schnell zusammengetragen.

Im Wesentlichen ist es gar nicht so schwer. Aufgrund der Tatsache, dass der Boden in einem Hochbeet, durch die unterschiedlichen Bodenschichten sehr nährstoffreich ist sollten vor allem im ersten Jahr nur Pflanzen angebaut werden, die eben einen hohen Nährstoffbedarf haben. Man kann drei Arten unterscheiden:

  1. starkzehrende Gemüsepflanzen (ab dem 1. Jahr, da diese eben kein Nitrat speichern), dazu gehören:
    • Lauch, Zwiebel, Karotten, Zucchini, Gurken, Tomaten, Sellerie, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Basilikum, Petersilie, Knoblauch
  2. mittelzehrende Gemüsepflanzen (ab dem 2. Jahr), dazu gehören:
    • Salate, Kerbel, Bohnenkraut, Mangold, Spinat
  3. schwachzehrende Gemüsepflanzen (ab dem 3. Jahr), dazu gehören:
    •  Feldsalat, Kresse, Erdbeeren

Da es sich bei meinem Hochbeet ja um die URBAN-Variante handelt war ich bei meiner Auswahl nicht ganz so streng und habe es tatsächlich auch gewagt eine Reihe Salat direkt im ersten Jahr anzupflanzen. Ob dieser dann genießbar sein wird werde ich euch selbstverständlich berichten.

Kräuter zwischen dem Gemüse dienen als Abwehr gegen Schädlinge.

Ebenso wichtig, wie die Frage danach wann welche Pflanze angebaut werden sollte ist die Frage nach den Kombinationsmöglichkeiten. Denn jede Pflanze hat sowohl günstige, als auch ungünstige Partner. Hier eine kleine Übersicht für die Pflanzen im 1. Jahr:

 

Hochbeet UebersichtÜber den Entwicklungsprozess meines Hochbeets und die einzelnen Wachstumsstatdien meines selbst angebauten Gemüses werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten. Vielleicht gibt es unter euch ebenso begeisterte Hobbygärtner und Gemüseanbauer. Was sind eure Erfahrungen? Welches Gemüse baut ihr wie an? Lasst es mich wissen, ich bin gespannt!

Liebe Grüße,

eure Jasmin

 

 

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Von Jasmin
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